Imerovigli thront auf den höchsten Klippen der Caldera von Santorini und gilt als ruhiger Balkon der Insel. Das Dorf vereint weiß getünchte Kykladen-Architektur, Kapellen mit blauen Kuppeln und einen weiten Blick über das ägäische Meer. Abseits des Trubels von Fira und Oia bietet Imerovigli LGBTQ+-Reisenden eine intime Atmosphäre, in der Sonnenuntergänge, langsame Spaziergänge und Suiten mit privatem Pool den Ton angeben. Die ausgewählten gay-freundlichen Häuser im Dorf setzen auf diskreten Service, raffiniertes Design und eine Gastfreundschaft, die Paare und Solo-Reisende gleichermaßen willkommen heißt.
Imerovigli ist die Adresse für Reisende, die Santorini in seiner ruhigsten Form erleben möchten. Das Dorf liegt rund 300 Meter über dem Meer und bietet einen ungestörten Blick auf die Caldera, den Vulkan Nea Kameni und die Sonnenuntergänge, für die die Insel berühmt ist. Die ausgewählten Häuser legen Wert auf diskrete Aufmerksamkeit, persönliche Betreuung und Suiten, in denen sich gleichgeschlechtliche Paare ohne Erklärungen wohlfühlen.
Die Architektur folgt der kykladischen Tradition: in den Fels gehauene Höhlenzimmer, geschwungene Linien, Terrassen mit Infinity-Pools. Viele Unterkünfte bieten Honeymoon-Suiten, private Whirlpools und ein Frühstück, das auf der eigenen Veranda serviert wird, mit den Klippen als einzigem Hintergrund.
Imerovigli besitzt keine ausgeprägte LGBTQ+-Ausgehszene, doch die Insel ist offen und entspannt. Der berühmte Caldera-Wanderweg verbindet Fira, Imerovigli und Oia entlang der Klippen und gehört zu den schönsten Spaziergängen der Ägäis. Wer Nachtleben sucht, erreicht Fira in zehn Minuten mit dem Auto und findet dort Bars, Cocktail-Lounges und gemischte Treffpunkte, die für queere Gäste selbstverständlich offen sind.
Die Gastronomie des Dorfes setzt auf griechische Küche mit moderner Note: Klippen-Restaurants servieren Fava aus Santorini, frischen Fisch und Weine der lokalen Reben Assyrtiko und Vinsanto. Mehrere Fine-Dining-Adressen mit Caldera-Blick eignen sich für stille, romantische Abende.
Das Wahrzeichen von Imerovigli ist der Felsen Skaros, eine ehemalige venezianische Festung, die ins Meer hinausragt und über einen Pfad erreichbar ist. Am Ende des Wegs wartet die Kapelle Theoskepasti mit einem Panorama, das ganz Santorini erfasst. Die Kirche Agios Georgios und die kleine Anastasi-Kirche prägen die Silhouette des Dorfes mit ihren weißen Mauern.
Von Imerovigli aus lassen sich der archäologische Park von Akrotiri, der Roter Strand und die Weingüter im Inselinneren leicht erreichen. Bootstouren zur Vulkaninsel und zu den heißen Quellen starten vom alten Hafen unterhalb von Fira.
Die ideale Zeit liegt zwischen Mai und Anfang Juli sowie im September und Oktober: das Licht ist klar, die Temperaturen angenehm und das Dorf weniger frequentiert. Hochsommer bringt warme Nächte und volle Terrassen, während der späte Frühling die Caldera in zartes Grün taucht. Für die LGBTQ+-Szene Griechenlands bleibt Athen das Zentrum mit der Athens Pride im Juni; Santorini ergänzt die Reise als ruhiges, raffiniertes Kapitel.