Saint-Tropez verbindet provenzalische Authentizität mit dem mondänen Glanz der Côte d'Azur. Hinter den ockerfarbenen Fassaden des alten Fischerhafens entfaltet sich eine kosmopolitische Atmosphäre, in der die LGBTQ+-Community seit Jahrzehnten ihren Platz gefunden hat. Zwischen den Sandbuchten von Pampelonne, den Gassen der Ponche und den Terrassen am Vieux Port pflegt das Städtchen einen entspannten Lebensstil, der queere Reisende mit Selbstverständlichkeit empfängt. Die ausgewählten gay-freundlichen Häuser bieten eine diskrete und stilvolle Basis, um die mediterrane Eleganz dieses Küstenortes in vollen Zügen zu erleben.
Saint-Tropez hat sich seit den Tagen von Brigitte Bardot und der Pariser Künstlerschar zu einem Treffpunkt für eine offene, internationale Klientel entwickelt. Die Stadt lebt von einer diskreten Toleranz, die sich in den Strandclubs, Boutiquen und Yachtanlegern widerspiegelt. Queere Gäste finden hier eine Aufnahme, die weniger durch laute Bekenntnisse als durch gelebte Selbstverständlichkeit geprägt ist.
Die ausgewählten Adressen reichen von intimen Bastiden im Hinterland bis zu Designhotels mit Blick auf das Mittelmeer. Sie verbinden provenzalisches Flair mit modernem Komfort und liegen meist nur wenige Minuten von den Hotspots der Halbinsel entfernt.
Die Bucht von Pampelonne bildet das Herz des sommerlichen Lebens. Strandclubs wie Aqua Club und Nikki Beach ziehen seit Jahren ein gemischtes, weltgewandtes Publikum an, das auch viele LGBTQ+-Besucher einschließt. Liegen, Champagner und entspannte Mittagessen am Wasser bestimmen den Rhythmus der Tage.
Abends verlagert sich das Geschehen in den Vieux Port und in die Gassen rund um die Place des Lices. Bars wie das Sénéquier, Lounges und Clubs öffnen ihre Türen einer Mischung aus Einheimischen, Yachtbesatzungen und Reisenden. Eine ausgeprägt queere Szene gibt es nicht im klassischen Sinn, dafür eine durchgängig weltoffene Ausgehkultur.
Jenseits des Glamours bewahrt Saint-Tropez die Spuren seiner maritimen Vergangenheit. Die Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert beherbergt das Musée d'Histoire Maritime und bietet einen weiten Blick über den Golf. Das Musée de l'Annonciade in einer ehemaligen Kapelle versammelt Werke von Signac, Matisse und Bonnard, die hier die Farben des Südens neu definierten.
Ausflüge führen in das Hinterland nach Ramatuelle und Gassin, zwei mittelalterliche Dörfer auf den Hügeln, oder weiter an die Küste nach Port Grimaud, dem provenzalischen Venedig. Die Halbinsel lädt außerdem zu Bootsfahrten zu den Îles d'Hyères und zu Wanderungen entlang des Sentier du Littoral ein.
Die Hochsaison reicht von Juni bis September, mit einem gesellschaftlichen Höhepunkt im Juli und August. Wer eine ruhigere Atmosphäre sucht, wählt den späten Mai oder den September, wenn das Wasser noch warm ist und die Strände leerer werden. Im Herbst lockt zudem die Régate des Voiles de Saint-Tropez die internationale Segelszene in den Hafen.